Aktuelle Forschung · News

Früher hat man sich in der Familie, mit Freunden, Nachbarn oder im Wartezimmer über Symptome und Krankheiten ausgetauscht. Heute suchen immer mehr Menschen im Internet nach Gesundheitsthemen und befragen „Dr. Google“. Das ist einerseits eine positive Entwicklung, denn gut informierte Patienten verstehen letztlich auch ihre Erkrankung und das medizinische Fachpersonal besser und können fundierte Entscheidungen treffen. Doch andererseits bringt die riesige Menge an Informationen auch Risiken mit sich. Oftmals lassen sich seriöse, wissenschaftlich fundierte Internetangebote nicht von unseriösen Anbietern unterscheiden. Das kann letztlich zu falschen Vorstellungen und Fehlinformationen des Patienten führen.

Wir möchten Ihnen deshalb hier nur verlässliche, gut recherchierte und kontrastierte Informationen bieten.

 

Medikamentenassoziierte Kiefernekrose - MRONJ

Kiefernekrose durch Einnahme von Anti-Resorptiva

Medication-related osteonecrosis of the jaw oder auch MRONJ steht für eine medikamentenassoziierte Osteonekrose des Kiefers. Circa 1,7 Millionen an Osteoporose erkrankte Patienten in Deutschland nehmen antiresorptive Medikamente ein. Anti-Resorptiva, wie z. B. Bisphosphonate, sollen das Fortschreiten von Osteoporose reduzieren. Erstmalig 2001 zeigten aber amerikanische Forschungsergebnisse, dass solche Präparate im Kieferbereich zum Auftreten von nekrotischen Arealen führen können. Die Kiefernekrosen zeigen sich durch freiliegenden Knochen, der über lange Zeit ohne große Beschwerden bestehen kann. Darüber können entzündungsassoziierte Symptome wie z. B. Schmerz, Schwellung, Zahnlockerung, Halitosis (Mundgeruch) oder Sensibilitätsstörungen in der Unterlippe auftreten.

Warum betrifft dies den Kieferknochen?

Der Kiefer ist der mikrobiellen Flora nach Mikrotraumata durch die Nähe zum keimbelasteten Mund und seine dünne Mundschleimhaut ohne schützenden Weichgewebsmantel direkt ausgesetzt.

Was sollte man tun?

Wenn Sie antiresorptive Medikamente, wie z. B. Bisphosphonate, Denosumab oder antiangiogene Medikamente wie Bevacizumab, einnehmen, sollten Sie Ihren Zahnarzt darüber informieren.

MBST Osteoporose-Therapie

Die MBST Osteoporose-Therapie nutzt keine antiresorptiven oder antiangiogenen Medikamente und bringt daher nicht die mögliche Nebenwirkung einer medikamentenassoziierten Kiefernekrose mit sich. Informieren Sie sich hier und sehen Sie selbst, ob Ihnen die MBST-Therapie vielleicht helfen kann.