Studien und Gutachten

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Studien und Gutachten zur MBST Kernspinresonanz-Therapie · MBST Kernspinresonanz-Technologie

Die MedTec Medizintechnik GmbH publiziert alle wissenschaftlichen und klinischen Informationen, um eine fundierte Einschätzung der Wirksamkeit und Sicherheit der MBST Kernspinresonanz-Therapie bzw. MBST Kernspinresonanz-Technologie zu ermöglichen. Aus unseren Studien lassen sich auch wichtige Informationen darüber ableiten, ob und wie eine Behandlung die Lebensqualität verbessert. Unabhängig davon, wo und von wem unsere Studien durchgeführt werden, stellen wir sicher, dass die Interessen und die Gesundheit der Studienteilnehmer stets gewahrt werden.

In Studien und Gutachten wird festgestellt, ob MBST-Behandlungen sicher und wirksam sind.
Sorgfältig durchgeführte Studien sind ein probates Mittel, um Behandlungen zu finden, die Menschen helfen. Den dahinterliegenden wissenschaftlichen Prozess sehen wir als Entdeckungsreise an. Ziel der Reise ist es, Fakten aufzudecken und Zusammenhänge festzustellen. Erreicht wird dies durch Beobachtungen und Messungen, die dann veröffentlicht werden. Einige unserer Studien führen wir multizentrisch durch, d. h. an unterschiedlichen Standorten. Das stellt sicher, dass über die geografischen Vielfalt, die Ergebnisse für alle jene repräsentativ sind, die eine MBST Kernspinresonanz-Therapie benötigen und von ihr profitieren können.

Die MBST Kernspinresonanz-Therapie ist umfassend untersucht und basiert auf den verfügbaren Sicherheits- und Wirksamkeitsinformationen.
Im Verlauf einer jeden Studie werden immer mehr Informationen über die Wirksamkeit der MBST Kernspinresonanz-Therapie gewonnen und wie sich die Behandlung auf verschiedene Aspekte der Lebensqualität auswirkt. Durch unterschiedliche Forschungsansätze und den Einsatz neuster Technologien kann es dazu kommen, dass die Feststellung bestimmter Fakten nur Teil eines größeren Phänomens ist, das noch in seiner Gesamtheit verstanden werden muss. Dann bedarf es weiterer Studien, um genauere Aussagen treffen zu können.

Durch die kontinuierliche Investition in neue Studien konnte die MBST Kernspinresonanz-Technologie entscheidend weiterentwickelt werden.
Durch die Vielzahl unserer Studien wurden seit 1998 neue Indikationen erkannt, entsprechende Therapiemöglichkeiten entwickelt und in den Gesundheitsmarkt eingeführt. Aktuell stehen weitere Studien kurz vor der Veröffentlichung und die Ergebnisse sind mehr als nur vielversprechend. In diesem Zusammenhang sind wir stolz darauf sagen zu können, dass wir durch unsere Arbeit in Zukunft noch viel mehr Menschen helfen können.

Die Nutzung und Analyse von Forschungsdaten und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen erfordern Informationen zu Urheber, Standort und Identifikation der Daten. Diese sind jeweils aufgeführt. Ziel, Ergebnisse und Schlussfolgerungen sind Auszüge aus den Studien. Weder der/die Datengeber (Person(en), Institut(e), etc.) noch MedTec Medizintechnik GmbH tragen irgendeine Verantwortung für die Analyse oder Interpretation der Daten, die bereitgestellt wurden.

 

Gutachten der Justus-Liebig-Universität Gießen · 2006
Bewertung der KernspinResonanzTherapie MBST hinsichtlich ihres therapeutischen Potentials von Prof. Dr. Wilfried Dimpfel,
Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie, Frankfurter Straße 107, D-35392 Gießen

Ziel
[...] Die Sichtung und Bewertung der Kernspin-ResonanzTherapie (MBST) erfolgte anhand der von der Firma MedTec Medizintechnik GmbH, Wetzlar, zur Verfügung gestellten Unterlagen (interne Berichte, Zusammenfassungen öffentlicher Vorträge sowie Publikationen in renommierten Journalen).

Ergebnisse
[...] Wie anhand präklinischer Experimente sowohl an Zellkulturen wie auch an Tieren durch verschiedene Arbeitsgruppen gezeigt werden konnte, besteht kein Zweifel daran, dass durch die spezielle Befeldung im Rahmen der Anwendung der MBST biologische Effekte ausgelöst wurden, die nicht mit einer Wirkung von Placebo erklärt werden können. Eine schädigende Wirkung in Zellkulturen konnte dagegen nicht beobachtet werden. Eine therapeutische, klinisch relevante Wirksamkeit an Patienten konnte für die Indikation Arthrose nachgewiesen, für die Indikation Osteoporose wahrscheinlich gemacht werden. Nebenwirkungen wurden lediglich in Form eines angenehmen Wärmegefühls bzw. eines Kribbelns gesehen. Auf der symptomatischen Ebene wurde sehr einheitlich über eine Reduktion von Schmerzen berichtet. Diese kann vor dem Hintergrund neuerer Erkenntnisse mit einer Beeinflussung der Leitfähigkeit von Protonenkanälen durch die per Kernspinresonanz erfolgte Energieübertragung erklärt werden, da eine direkte Beziehung zwischen Protonenkanälen und den mit der Übertragung von Schmerzen in Zusammenhang stehenden Rezeptoren (z. B. Vanillinsäurerezeptor) nachgewiesen ist.

Schlussfolgerung
[...] Insgesamt kann daher gesagt werden, dass der Nachweis für eine therapeutischen Wirksamkeit der MBST Therapie im wissenschaftlichen Sinne erbracht wurde.

2016 · Therapeutische Anwendung der Kernspinresonanz bei Osteoporose
Therapeutische Anwendung der Kernspinresonanz bei Osteoporose
W. Kullich1, I. Lukenda2, B. Stritzinger1, J. Overbeck2,3, D. Krpan2; 1Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Department für Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; 2Policlinica K-Centar, Zagreb, Kroatien; 3Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Deggendorf, Deutschland Berichte der nat.-medizinischen Vereinigung Salzburg, Bd. 18, Salzburg, 2016, S. 7–17

Ziel
[...] Untersuchung der Langzeiteffekte der therapeutischen Anwendung der Kernspinresonanz (KSRT) auf Parameter der Knochendichte bei Patienten mit Osteoporose.

Ergebnisse
[...] Die Knochendichte und die Serumspiegel von Osteocalcin erhöhten sich statistisch signifikant von Baseline bis zu 12 Monaten. ß-CTX blieb unverändert stabil.

Schlussfolgerung
[...] Eine therapeutische Anwendung der Kernspinresonanz erhöht innerhalb eines Jahres nach einer Behandlungsserie (10 x 1h) die Parameter der Knochendichte. Daher kann die KSRT als Alternative oder zusätzliche Therapie zu einer medikamentösen Therapie bei Osteoporose-Patienten empfohlen werden.

2015 · Auswirkungen der Kernspinresonanztherapie auf die Dynamik der Leberregeneration
Auswirkungen der Kernspinresonanztherapie auf die Dynamik der Leberregeneration.
N. Budny; Kom. Leiter Prof. Dr. med. D. Palmes, Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. H.U. Spiegel; Inaugural-Dissertation zur Erlangung des doctor rerum medicinalium der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Abteilung Chirurgische Forschung, Universitätsklinikum Münster, Deutschland; Oktober 2015

Ziel
[...] Ziel dieser Studie ist nicht nur die Untersuchung der Auswirkung der Kemspinresonanztherapie auf die Dynamik der Leberregeneration, sondern auch, ob es zu Auswirkungen auf das gesunde Lebergewebe kommt. .

Ergebnisse
[...] Die Kemspinresonanztherapie hat sich als innovative Therapie bei degenerativen Erkrankungen wie der Arthrose oder Osteoporose erwiesen. Grundlage dieser Untersuchung sind die Erkenntnisse der Froböse-Studie [21]. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass mit Hilfe der Kernspinresonanztherapie die mittlere Dicke des Patella-, Femurkondylen- bzw. Tibiaknorpels signifikant vergrößert werden konnte. Ebenso kam es zu einer signifikanten Vergrößerung des Knorpelvolumens. Im Interesse dieser Untersuchung stand vorrangig die Leberregeneration. Die Leber ist das einzige Organ, das zu einer Regeneration befähigt ist. Auf dieser Fähigkeit basieren nahezu alle modernen Resektionsverfahren der Leber bis hin zu den innovativen Techniken der Split-Leber-Transplantation. Eine Verbesserung der Zellproliferation, auch in einem parenchymatösen Organ wie der Leber, ermöglicht der Tumorchirurgie der Leber ggf. das Ausmaß der Leberresektion zu erhöhen und damit die Möglichkeit, die Radikalität zu maximieren. Insgesamt konnte kein schädigender Einfluss des nicht-invasiven Verfahrens auf gesundes Gewebe nachgewiesen werden. Beide Programme wirkten sich in unterschiedlicher Weise auf gesundes und regenerierendes Lebergewebe aus.

Schlussfolgerung
[...] Bei der Splitlebertransplantation kann die begleitende Behandlung mit Kernspinresonanztherapie zur Anregung der Leberzellregeneration sowohl das Risiko einer postoperativen Dysfunktion des Spenders als auch des Empfängers gesenkt werden und zur schnelleren Genesung der Patienten beitragen. Bislang wurden keinerlei Nebenwirkungen nachgewiesen. Es wurde in dieser Arbeit gezeigt, dass die Behandlung mit verschiedenen Frequenzmodulationen in Form der Kernspinresonanztherapie während des Untersuchungszeitraumes keinen schädigenden Einfluss auf gesundes Gewebe ausübt. Auch wird durch die hier vorliegenden Ergebnisse deutlich, dass verschiedene Frequenzen eine unterschiedliche Wirkung verursachen, sei es auf gesundes als auch auf regenerierendes Lebergewebe.

2015 · Pain reductions in Patients with osteoarthritis
Modulation of NF-kB activity by the therapeutic Nuclear Magnetic Resonance (NMR) to explain pain reduction in patients with osteoarthritis
B. Steinecker-Frohnwieser1, W. Kullich1, A. Mann2, B. Stritzinger1, H. G. Kress2, L. Weigl2; 1Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Department für Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; 2Abteilung für spezielle Anästhesie und Schmerzmanagement, Medizinische Universität Wien, Österreich

Ziel
[...] For the last decade the Nuclear Magnetic Resonance (NMR) therapy has turned out a success in pain treatment of patients who suffer from osteoarthritis (OA) of knees or hands, low back pain and osteoporosis, respectively. While clinical outcome could be proved, less is known about the underlying mechanism by which NMRT modulates cellular processes leading to observed pain reduction. This study implements the analysis of potential signal transduction pathways involved in NMRT signal transfer in Cal-78 chondrosarcoma cells and NMRT influencing cell growth and viability of interleukin IL- 1β stimulated Cal-78 cells and C28/I2 chondrocytes. Changes in expression of inflammatory proteins like metalloproteinases MMP1, MMP3, MMP8, MMP9, MMP10 and MMP13, as well as interleukins IL6 and IL8 were evaluated.

Ergebnisse
[...] IL-1β provably stimulated the increase of the expression of MMPs and ILs, these effects seemed to be divergently regulated within the two cell lines. Interestingly at the level of RNA MMP13 and IL-8 are statistically down regulated by NMRT only in C28/I2 cells.

Schlussfolgerung
[...] Our findings concerning effects of IL-1β being less significant under NMRT than under control conditions, plus the reduced MMP-13 expression substantiate the postulated anti-inflammatory effect of NMRT relevant for pain relief. Clarification of how NMRT signaling is processed by targeted cells will broaden perspectives for clinical adaptations of NMRT by more precise and efficient application of this alternative therapeutically action.

2015 · Non-pharmacological treatment of osteoporosis with NMR-Therapy
Non-pharmacological treatment of osteoporosis with Nuclear Magnetic Resonance Therapy (NMR-Therapy)
D. Krpan1, B. Stritzinger2, I. Lukenda1, J. Overbeck1,3, W. Kullich2; 1Policlinica K-Centar, Zagreb, Kroatien; 2Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Department für Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; 3Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Deggendorf, Deutschland Periodicum Biologorum, Vol. 117, No. 1, S. 161–165

Ziel
[...] To demonstrate the long-term effects of the therapeutic use of nuclear magnetic resonance (NMR) on bone mineral density (BMD) parameters in patients with osteoporosis

Ergebnisse
[...] BMD and serum levels of osteocalcin increased significantly from baseline to 12 months. b-CTX remained stable

Schlussfolgerung
[...] Under therapeutically use of NMR-Therapy, BMD-parameters increased during 12 months after a treatment block (10 x 1h). Therefore, NMR-Therapy can be considered a useful alternative or supplement to medical therapy in patients with osteoporosis.

2015 · treatment of chronic musculoskeletal diseases The “BAR” method
A new concept of integrated holistic approach in treatment of chronic musculoskeletal diseases The “BAR” method
D. Krpan, Policlinica K-Centar, Zagreb, Kroatien; Periodicum Biologorum, 117, No. 1, S. 119–124

Ziel
[...] Particular importance has methods that encourage the regeneration of cartilage and bone formation, because that treats an origin of the problem resulting in a longterm effect. So far we have not had methods or technologies that can regenerate cartilage, but in recent years such opportunities have appeared. One of these is MBST – the therapeutic nuclear magnetic resonance.

Ergebnisse
[...] Numerous studies have been performed over the effectiveness of nuclear magnetic resonance therapy in prestigious universities and research institutes who meet the evidence criteria of medical sciences. All the studies clearly confirmed the regeneration of the cartilage and stimulation of bone formation, as well as significantly clinical improvement. One of the basic study, done in prestige scientific institutions in Germany, in Achen, Julich and Grunstadt, published in Medhodes Find Exp Clin Pharmacol 27 by A. A. Temiz-Artmann, P. Linder, P. Kayser, I. Digel, G.M. Artmann, and P. Lücker, revealed that MBST treatment did not induce apoptosis or affect cell viability of human chondrocytes and osteoblast cultures, but showed an elevated cell proliferation rate quantified by cell count (1). It was proved also that MBST exposure stimulates production of the new collagen and decrease “old” cross linking collagen (2). The effect on the cartilage was proven on animal model as well as on the humans (3). A number of clinical studies confirmed a significant clinical improvement in the case of osteoarthritis and in the case of osteoporosis a significant increase of BMD (3-26).

Schlussfolgerung
[...] Statistical analysis of a number of clinical studies on patients with osteoarthritis on different joints treated with MBST - Nuclear Magnetic Resonance Therapy, after only one MBST cycle of 5 or 7 days shows: • general improvement ranging from over 60% up to 80% and more • pain reduction down to about 50% of the initial score • constant decrease of pain intensity and frequency at different conditions • All these improvements have been proved to get the maximum result at 8 weeks to 6 months after therapy but also lasting on a one year period. Studies of osteoporosis treatment showed significant increase of BMD up to 35 %, T-score, up to 33,9 % and Z-score up to 72,46 %. Based on the clinical experience, result of scientific and clinical trials as well as the cost and benefit analysis it is recommend, as the most rational use of MBST in the fallowing conditions:
1. MBST program of 3 or 5 days once per year for all persons with increased risk of osteoarthritis or osteoporosis in combination with regular exercise.
2. MBST program of 5 or 7 days for all persons with osteoarthritis once per year together with exercise and pain relief therapy.
3. MBST program of 7 days twice a year in combination with physical therapy and sometimes with orthopedic therapy in the patients with severe osteoarthritis.
4. MBST program for osteoporosis 10 days in the case of osteopenia, increased risk of osteoporosis or in the case in which pharmacotherapy failed or has an increased risk of adverse effect.

2014 · [...] MBST Wirkungen auf die zirkadiane Uhr
Wirkungen der therapeutischen KRST (MBST®-KernspinResonanzTherapie) auf die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg in Zellen des Zebrafischs
R. Oliva (unter Leitung von Dr. Margit Egg) Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Titels Master of Science (MSc), Fakultät für Biologie, Institut für Ökophysiologie, Leopold Franzens Universität, Innsbruck, Österreich

Ziel
[...] Arthrose ist eine chronische Erkrankung und die häufigste Form der Arthropathie. Die Erkrankung kennzeichnet sich durch degenerative Veränderungen der Gelenke, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen, was letztlich zu einer Funktionseinschränkung des Gelenks führt. Arthrose im Knie nimmt im Hinblick auf die körperlichen Funktionseinschränkungen insgesamt den 11. Rang ein (Cross et al 2010). Die Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung einer Arthrose sind Geschlecht, Alter und zunehmendes Übergewicht (Busija et al 2010). Da die molekularen Mechanismen, die hinter der Entwicklung einer Arthrose stehen, bislang nur wenig bekannt sind, konzentriert sich die übliche Behandlung auf die Linderung der Symptome und die Aufrechterhaltung der Beweglichkeit der Gelenke. Jüngere Studien zeigen, dass zwischen dem hypoxischen Signalweg und der zirkadianen Uhr, die bidirektional miteinander interagieren, und der Entwicklung einer Arthrose ein Zusammenhang besteht (Husa et al 2010; Gossan et al 2013; Egg et al 2013). Das Unternehmen MedTec (Deutschland) kann auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in Bezug auf Alternativen zu herkömmlichen Therapieansätzen bei Arthrose zurückblicken. Die Behandlung basiert hierbei auf der KernspinResonanzTherapie (KSRT – MBST®-ClosedSystem300), deren positive Wirkungen bereits in früheren klinischen Studien belegt wurden (Froböse et al 2000). Da keine Studien vorliegen, die die Wirkung der KSRT auf die Signalwege der Zellen belegen, bestand das Ziel der hier folgenden Studie darin, die Wirkung der KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) auf die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg auf molekularer Ebene zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser ersten Versuchsreihe bestätigten un-sere Annahme, dass die Tageszeit der KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) von entscheidender Bedeutung sein könnte. In einem zweiten vorläufigen Experiment versuchten wir, die Anzahl der KSRT-Behandlungen zu ermitteln, die für die optimale Kultivierungszeit in Zelltagen akzeptabel ist.

Ergebnisse
[...] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300), die in der vorliegenden Studie angewandt wurde, zu signifikanten Veränderungen der zirkadianen Oszillationen spezifischer Gene führte, was darauf hinweist, dass die KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) zwei der wichtigsten Zellsignalschaltkreise zur Aufrechterhaltung gesunder Chondrozyten, die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg, signifikant beeinflussen könnte.

Schlussfolgerung
[...] Die meisten der im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit durchgeführten Gentranskriptions-Experimente sprechen im Vergleich zu Kontroll-Scheinexperimenten für eine Wirkung der KSRT-Behandlung (MBST®-CS300). Da bekannt ist, dass es auch eine enge Beziehung zwischen dem hypoxischen Signalweg und der zirkadianen Uhr gibt (Egg et al. 2013 und 2014), würde die KSRT (MBST®-CS300) Behandlung im Hinblick auf die Homöostase der Knorpelmatrix beim Menschen und auf den Krankheitsfortschritt bei Arthrose auf zwei der wichtigsten Zell-Signal-Wege zielen. Infolgedessen könnte auch der Zeitpunkt der therapeutischen KSRT (MBST®-CS300) Behandlung sehr entscheidend und wichtig sein, um eine fortlaufende Synchronisierung der zirkadianen Uhr in Geweben zu gewährleisten. Mit anderen Worten: Wenn der Behandlungszeitpunkt für die Patienten jeden Tag geändert würde, würde dies einer an jedem Tag erneut erfolgenden Synchronisierung der zirkadianen Uhr entsprechen anstelle einer Verstärkung des neu synchronisierten Rhythmus über die neun Tage der Behandlung. Daher könnte der Zeitpunkt der Behandlung, die höchst wirksam sein kann, wenn sie jeden Tag zur selben Zeit durchgeführt wird, einer der Hauptgründe sein, warum bei manchen Patienten die KSRT (MBST®-CS300) Behandlung nicht wirksam ist, worüber in einer früheren Studie berichtet wurde (Levers et al 2011). Die Beteiligung der zir-kadianen Uhr an der Homöostase der Knorpelmatrix und beim Fortschreiten der Arthrose wurde vor kurzem berichtet (Gossan et al 2013; Gossan et al 2014). Die Wirkungen der KSRT-Behandlung auf die Oszillation der clock-Gene, die in unserer Studie beobachtet wurden, könnten die Wirkweise bezüglich der zellulären Signalwege erklären, die den von der KSRT abgeleiteten positiven Wirkungen zugrunde liegen, die bei Patienten festgestellt wurden.

2014 · The influence in Chondrasarcoma und Chondrocytes
The Influence of Nuclear Magnetic Resonance Therapy (NMRT) and Interleukin IL1-β Stimulation on Cal 78 Chondrosarcoma Cells and C28/I2 Chondrocytes
B. Steinecker-Frohnwieser1, L. Weigl2, G. Weberhofer2, W. Kullich1, H. G. Kress2 1Ludwig Boltzmann Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, Saalfelden, Österreich; 2Abteilung für spezielle Anästhesie und Schmerzmanagement, Medizinische Universität Wien; Journal of Orthopedics and Rheumatology, 9/2014, 1(3)

Ziel
[...] For the last decade the Nuclear Magnetic Resonance (NMR) therapy has turned out a success in pain treatment of patients who suffer from osteoarthritis (OA) of knees or hands, low back pain and osteoporosis, respectively. While clinical outcome could be proved, less is known about the underlying mechanism by which NMRT modulates cellular processes leading to observed pain reduction. This study implements the analysis of potential signal transduction pathways involved in NMRT signal transfer in Cal-78 chondrosarcoma cells and NMRT influencing cell growth and viability of interleukin IL- 1β stimulated Cal-78 cells and C28/I2 chondrocytes. Changes in expression of inflammatory proteins like metalloproteinases MMP1, MMP3, MMP8, MMP9, MMP10 and MMP13, as well as interleukins IL6 and IL8 were evaluated.

Ergebnisse
[...] The interpretation of the gene array combined with the results of the reporter gene assay roughly reveals indices of NMRT influencing the transforming growth factor (TGF)- β and Mitogen Activated Protein (MAP) kinase pathway. The cell growth and viability of both cell lines was not changed by NMRT although their inhibition caused by IL-1β was more pronounced in the absence of NMRT stimulation. Even though IL-1β provably stimulated the increase of the expression of MMPs and ILs, these effects seemed to be divergently regulated within the two cell lines. Interestingly at the level of RNA MMP13 and IL-8 are statistically down regulated by NMRT only in C28/I2 cells.

Schlussfolgerung
[...] Our findings concerning effects of IL-1β being less significant under NMRT than under control conditions, plus the reduced MMP-13 expression substantiate the postulated anti-inflammatory effect of NMRT relevant for pain relief. Clarification of how NMRT signaling is processed by targeted cells will broaden perspectives for clinical adaptations of NMRT by more precise and efficient application of this alternative therapeutically action.

2013 · Therapie mit Kernspinresonanz – Nachhaltige Verbesserung von Arthroseschmerzen
Clinical Efficiency of Nuclear Magnetic Resonance Therapy in Osteoarthritis
W. Kullich, B. Stritzinger, B. Steinecker; Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Department für Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; Posterpräsentation, First LBG Meeting for Health Sciences 2013, Wien, Österreich, 2. Dezember 2013

Ziel
Das Kardinalsymptom bei Arthrosen ist der Schmerz, der zunächst nur bei Belastung aber bei fortschreitender Erkrankung auch in Ruhe auftritt; nach Ruhepausen sind ein arthrosetypischer Anlaufschmerz und eine Steifigkeit zu bemerken. Arthroseschmerzen, insbesondere unter Belastung, rufen eine verminderte Aktivität und Einschränkung der Beweglichkeit hervor. Die daraus entstehende schmerzbedingte Inaktivität ist ein weiteres Gesundheitsrisiko, das mit Muskelschwund, Übergewicht und kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert ist. Der chronische Schmerz bei Arthrosen wird durch verschiedene psychosoziale Faktoren enorm chronifiziert und führt letztlich zu Auswirkungen in den Ebenen der Aktivität und Partizipation. Ziel der Behandlung von Arthrose ist unter anderem die Schmerzlinderung und die damit verbundene Verhinderung des Funktionsverlustes. Die konventionelle Therapie wird mit Training, physikalischer Therapie, Akupunktur, Rehabilitation etc. durchgeführt. Bedarf an neuen Behandlungsmethoden mit nachhaltigen Effekten ist gegeben, daher erscheinen Untersuchungen zur Darstellung der Effizienz einer Therapie mit Kernspinresonanz (KSRT) als neue additive Behandlungsmethode bei Arthrosen von Interesse.

Ergebnisse
Coxarthrose - Die Anwendung einer Serie von Behandlungen mit Kernspinresonanz zeigte auch bei den Patienten mit Coxarthrosen eine klare Verbesserung von Schmerz und Funktion. Die Schmerz-Verbesserungen (VAS, Häufigkeit) waren 1 Jahr nach der Therapie immer noch nachweisbar (Abb. 3, 4). Bezogen auf die Verbesserung jedes einzelnen Patienten betrug die Höhe der Ruheschmerzbesserung nach 1 Jahr in Bezug auf die Intensität 42,8%, in Bezug auf die Häufigkeit 36,3%. Obwohl scheinbar Tendenzen in Richtung einer etwas rascheren Schmerzlinderung bei Normalgewichtigen deuten, konnten die Unterschiede zu adipösen Coxarthrosepatienten statistisch nicht verifiziert werden.

Sprunggelenksarthrose - Signifikante Reduktion der Schmerzintensität unter Belastung, aber auch in Bezug auf Spitzen- und Ruheschmerz (Abb. 5). Die Teilkomponente Schmerz des Mazur Scores als wesentlicher Parameter für eine behinderte Funktion verbesserte sich nach KSRT klar (p < 0,000001) und nachhaltig. Eine Verringerung von starken bzw. Dauerschmerzen und ein wesentlich höherer Prozentsatz an Patienten ohne Schmerzen sind nachweisbar (Abb. 6). Dabei zeigte sich bei Frauen nach 12 Monaten eine signifikant deutlichere Besserung als bei Männern.

Low back pain - Die therapeutische Kernspinresonanz wirkte sich positiv auf das Symptom Rückenschmerz bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen aus. Die Intensität der Belastungsschmerzen war 1 Jahr nach KSRT-Behandlung deutlich verringert. Die VAS verringerte sich im Mittel von 5,01 auf 2,86 (Abb. 7). Die Häufigkeit des Auftretens eines Spitzen-, Belastungs- und Ruheschmerzes bei LBP reduzierte sich signifikant. Die größten Verringerungen 6 Monate nach KSRT sind Spitzenschmerz (– 37,7%), Belastungsschmerz (– 32,4%), Ruheschmerz (– 35,9%), diese fallen nach 12 Monaten aber nur unwesentlich geringer aus (– 35,5%; – 32,0%; – 33,1%). Interessanterweise sprachen normalgewichtige Low back pain Patienten besser auf die KSRT an! Effekte der KSRT fielen bei Adipositas schwächer aus und zeigten nach 12 Monaten wieder eine deutliche Verschlechterung aller Schmerzarten (Abb. 8).

Schlussfolgerung
Chronische Schmerzen gehen mit einer gesteigerten Erregbarkeit und Speicherung aversiver Ereignisse in der Schmerzmatrix einher; unter diesem Blickwinkel sind die erzielten Schmerzreduktionen bei allen 4 erhobenen Indikationen (Arthrosen von Knie, Hüfte, Sprunggelenk sowie Low back pain) im Verlauf 1 Jahres nach Kernspinresonanz als äußerst positiv zu werten. Im Hinblick auf das Behandlungsergebnis wird natürlich auch die Frage nach einem Erfolgskriterium angeschnitten. Aus Sicht des Patienten ist dies die Schmerzverminderung und die Verbesserung der durch Arthrosen eingeschränkten Funktionen, wodurch die Rückkehr zum Arbeitsplatz erleichtert wird. Wenn sich die Behinderung der Funktionen des täglichen Lebens mit der in der Visuellen Analogskala angegebenen Intensität des Schmerzes, wie unter der Therapie mit KSRT an mehreren tausend Patienten gezeigt, übereinstimmend reduziert, ist eine Gesamtbeurteilung über den langfristigen Erkrankungsverlauf sehr gut möglich. Von der Kosten-Nutzen-Seite betrachtet zeigen die vorgenommenen Analysen, dass die Anwendung der therapeutischen Kernspinresonanz in der Behandlung von degenerativen rheumatischen Erkrankungen, insbesondere von Arthrosen, infolge der Langzeiteffekte eine ökonomische Alternative in der Behandlung darstellen kann.

2013 · Multizentrische Daten von über 4.500 Patienten bestätigen die nachhaltige Wirkung
Nachhaltige Wirkung der Kernspinresonanztherapie bei Arthrosen zeigen multizentrische Daten von über 4.500 Patienten
B. Stritzinger, B. Steinecker, W. Kullich; Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Department für Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; Journal für Mineralstoffwechsel, 2013, 20(4), S. 159

Ziel
[...] Die degenerative Gelenkserkrankung Arthrose gehört unter anderem wegen der progredienten Überalterung der Bevölkerung zu den häufigsten Behandlungsproblemen. Die Ziele bei der Behandlung der Arthrose sind die Schmerzlinderung und die Verhinderung des Funktionsverlustes. Arthroseschmerzen, insbesondere unter Belastung, rufen eine verminderte Aktivität und Einschränkung der Beweglichkeit hervor. Medikamentöse Therapie mit Corticoiden, nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), topischen NSAR Capsaicin etc. ist nur symptomverbessernd und mit deutlichen Risiken in der Langzeitanwendung verbunden. Der Bedarf an neuen Behandlungsmethoden mit nachhaltiger Wirkung ist gegeben, daher erscheinen Untersuchungen zur Darstellung der Effizienz der Therapie mit Kernspinresonanz (KSRT) als neue additive Behandlungsmethode bei Arthrosen von Interesse. Die Anwendung der Kernspinresonanz als nicht invasives Therapieverfahren wurde bereits vor mehr als 10 Jahren entwickelt und wird immer öfter bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Ergebnisse
[...] Gonarthrose: Im Verlauf des 1-jährigen Follow-up reduzierte sich die Schmerzintensität sowohl bei Spitzen-, Belastungs- als auch Ruheschmerz (VAS) kontinuierlich (Abb. 1). Die Häufigkeit der Kniegelenksschmerzen ging klar mit auffallend geringem Schmerzauftreten nach 6 und 12 Monaten nach der KSRTherapie zurück. Zudem erfolgte eine Verbesserung der mit dem Lequesne-Index gemessenen Funktionsstörung. Ebenso wie die signifikante Verbesserung des Globalscores verbesserten sich alle 3 Teilabschnitte (Schmerzen/Beschwerden, Gehstrecke, Funktionseinschränkung) des Lequesne-Index. Beim Gehen verdoppelte sich die beschwerdefreie Gruppe von 23,5% auf 48,2% (Abb. 2).

Coxarthrose: Klare Verbesserung von Schmerz und Funktion: Diese Verbesserungen waren 1 Jahr nach der Therapie immer noch nachweisbar (Abb. 3 und Abb. 4). Im Gesamten betrachtet verringerte sich der Gesamt-Lequesne-Index zur Erfassung von Symptomen und physischen Funktionseinschränkungen bei Coxarthrose innerhalb des 1-jährigen Follow-up von 7,1 im Mittel hochsignifikant auf 4,6. Nach 1 Jahr gaben fast die Hälfte (47,5%) der Patienten an überhaupt keine Beschwerden beim Gehen zu haben, dies war zu Beginn nur bei rund 20% möglich.

Low back pain / Spondylarthrosen: Unter KSRT ging die Schmerzintensität Belastungsschmerz (von 5,01 auf 2,86), Spitzenschmerz (von 6,0 auf 2,5) deutlich zurück. Auch die Häufigkeit des Auftretens eines Spitzen-, Belastungs- und Ruheschmerzes bei Spondylarthrosen reduzierte sich klar im Verlauf des 12-monatigen Follow-up (p < 0,000001) (Abb. 5). Die größte Verringerung ist 6 Monate nach KSRT zu beobachten. Klare abnehmende Tendenz im Oswestry Disability Index (Globalscore) (Abb. 6). ½ bis 1 Jahr nach KSRT war es Patienten leichter möglich, Alltagsaktivitäten wie Heben, Gehen, Sitzen, Stehen, Reisen auszuführen. Bessere Rückenfunktion durch KSRT bei Normalgewicht im Gegensatz zu Adipositas ein Jahr nach Therapie (signifikante Verbesserung im Oswestry Score).

Sprunggelenksarthrose: Signifikante Reduktion der Schmerzintensität unter Belastung, aber auch in Bezug auf Spitzen- und Ruheschmerz (Abb.7). Schmerzreduktion betrug im Mittel 1 Jahr nach KSRT betreffend den Spitzenschmerz 46,7%, den Schmerz bei Belastung 47,0% und in Ruhe 40,4%. Der Score nach Mazur ergab im 12-monatigen Follow-up einen kontinuierlichen Punkteanstieg. Die Parameter Hinken, Gehstrecke und Treppensteigen konnten alle nach 12 Monate deutlich signifikant gebessert werden (Tab. 2). Interessant erscheint, dass Frauen ein Jahr nach KSRT mit 70,1 einen signifikant stärkeren Anstieg (d. h. eine bessere Funktion) beim Funktionsscore nach Mazur aufwiesen als Männer (62,7).

Schlussfolgerung
[...] Die Daten über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren zeigen deutlich, dass die therapeutische Kernspinresonanz bei degenerativ rheumatischen Erkrankungen nachhaltige Verbesserungen beim Schmerzerleben und bei den Behinderungen infolge von Funktionsdefiziten bei Alltagstätigkeiten bewirken kann. Allein durch die Tatsache, dass Daten von über 4500 Arthrosepatienten mit sehr positiven Ergebnissen im Follow up von mehreren Monaten bis zu 1 Jahr nach Kernspinresonanztherapie vorliegen, werden die zahlreichen in vivo- und in vitro-Studien über die Effekte einer KSRT bestätigt.

2013 · Intracellular Calcium Is Influenced by Nuclear Magnetic Resonance Therapy (NMRT)
Intracellular Calcium Is Influenced by Nuclear Magnetic Resonance Therapy (NMRT) in Cal-78 Chondrosarcoma Cells
B. Steinecker-Frohnwieser1, L. G. Weigel2, H. G. Kress2, W. Kullich1,3; 1Ludwig Boltzmann Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, Saalfelden; 2Abteilung für spezielle Anästhesie und Schmerzmanagement, Medizinische Universität Wien; 3Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Saalfelden, Österreich; Journal für Mineralstoffwechsel, 2013, 20(4), S. 161–162

Ziel
[...] Osteoarthritis (OA) as the main chronic joint disease is characterized by the destruction of articular cartilage. Despite the diversity of treatment modalities, developing new, more effective, and in particular non-invasive methods to gain pain reduction of OA patients is of exceptional interest. Clinical observations demonstrated positive effects of nuclear magnetic resonance for the treatment of painful disorders of the musculoskeletal system, which led to the development of low-field NMR therapy (Nuclear Magnetic Resonance Therapy [NMRT]). Reflecting implemented clinical studies, it was demonstrated that NMRT treatment in OA led to reduced pain and improved function followed by an increase in quality of life [1, 2]. While less is known about how low-field NMRT signalling works, enlightenments within NMRT mechanisms of action especially at the cellular level seem of particular interest. Improvement of chondrocyte physiology under OA might initiate the observed pain reduction. Transmission of extracellular stimuli to intracellular modulations are often accompanied by changes in the intracellular calcium concentration [Ca2+]i. Calcium represents one of the most versatile and universal signalling particle regulating many different cellular processes. Changes in [Ca2+]i give rise to a vast diversity of modulatory events, amongst others, influencing the activity of diverse kinase families and ion channels within the cell membrane. Characterizing NMRT’s influence on intracellular calcium of chondrocytes therefore might enlighten the modulatory mechanism of this new approach in OA therapy.

Ergebnisse
[...] Our preliminary results demonstrate that NMRT influences intracellular calcium signalling by induced augmentation of basal calcium as shown by the time-course (Figure 8). Peak calcium concentrations evoked by histamine application were not affected. In general, an increase in intracellular calcium influences a vast variety of intracellular processes like MAPK kinase activities, CaMKII activity, or calcineurin function. Therefore NMRT might modulate cellular function via changes in the balance of the intracellular calcium concentration. Interestingly, the observed effect dependent on the extracellular stimulus by IL-1β, in the absence of IL-1β, NMRT treatment depicted lower levels of basal and histamine-induced peak [Ca2+]i. Investigating the involvement of MAPK/ERK or p38 MAPK kinase cells were pretreated with the kinase inhibitors U0126 or SB203580, respectively. Both inhibitors modulated intracellular calcium release in general and basal calcium under NMRT in particular. A first brief screening regarding the expression of kinases revealed an apparent increase of MAPK/ERK and MAPK/JNK in NMRTstimulated cells. Kinase activity was detected to be slightly changed for MAPK/ERK and MAPK/p38 as demonstrated via the MAPK phospho array.

Schlussfolgerung
[...] Obviously under inflammatory conditions NMRT influences [Ca2+]i by modulating cell’s calcium influx and/or calcium release, a modulation that has been demonstrated to profoundly being able to change cellular function. Regulation can take place at the transcriptional, translational, and post-translational level to directionally drive cell’s physiology. The combination of both variances in [Ca2+]i and changes in MAPK activity possibly play a role in the game of observed pain reduction.

2013 · Langfristige Reduktion des Schmerzes bei verschiedenen Arthrosen durch MBST
Langfristige Reduktion des Schmerzes bei verschiedenen Arthrosen nach Behandlung mit Kernspinresonanz
W. Kullich, B. Steinecker, J. Overbeck, Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Ludwig Boltzmann Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, Saalfelden, Österreich, Chirurgische Facharztpraxis, Deggendorf, Deutschland; veröffentlicht in: Schmerznachrichten 4 / 2013, S. 20-23. Zeitschrift der Österreichischen Schmerzgesellschaft.

Ziel
[...] Die Kernspinresonanztherapie (KSRT) wird seit einigen Jahren erfolgreich bei verschiedenen Arthrosen eingesetzt. Die therapeutische Kernspinresonanz mit niedrigen Feldstärken kann Reparaturprozesse auf zellulärer Basis sowie Schmerzmechanismen beeinflussen. In einem Zeitraum von 10 Jahren wurden Daten von über 4.500 Arthrosepatienten multizentrisch in 61 Kernspinbehandlungszentren erhoben und bezüglich der nachhaltigen Wirkung über einen Follow up-Zeitraum von einem Jahr nach einer Kernspinbehandlungsserie von 9 x 1 Stunde Therapie überprüft. Untersucht wurden die Indikationen Gonarthrose, Coxarthrose, Spondylarthrose und Arthrose des oberen Sprunggelenkes bezüglich Veränderungen der Schmerzintensität von Belastungsschmerz, Spitzenschmerz und Ruheschmerz mittels der Visuellen Analogskala VAS. Die signifikante Reduktion der Schmerzen, welche bis zu 12 Monate nach der KSRT nachweisbar war, erlaubt den Schluss, dass die KSRT bei schmerzhaften Arthrosen eine zusätzliche wirksame, nachhaltige Therapiemaßnahme darstellen dürfte.

Ergebnisse
[...] Die Erhebungen erfolgten an 4.518 mit Kernspinresonanz behandelten Patienten der folgenden Indikationsgebiete: Gonarthrose (n = 2.770), Coxarthrose (n = 673), Sprunggelenksarthrose (n = 420), schmerzhafte Affektionen der Wirbelsäule (Low back pain/Spondylarthrosen, n = 655). Die Rekrutierung erfolgte multizentrisch in 61 Therapiezentren und Arztpraxen in Deutschland und Österreich (siehe Auflistung Danksagung). Eingeschlossen wurden alle Patienten, die dem behandelnden Arzt freiwillig die Zustimmung zur Datenerfassung gaben und bei denen in den oben angeführten Indikationen eine Kernspinresonanzbehandlung durchgeführt wurde. Erhebungszeitraum für die Daten war von 01/2001 bis 12/2010.

In Hinblick auf das Behandlungsergebnis wird natürlich auch die Frage nach einem Erfolgskriterium angeschnitten. Aus Sicht des Patienten ist dies in erster Linie die Schmerzverminderung, aber auch die Lebensqualität durch Verbesserung eingeschränkter Funktionen. Aus Kassensicht ist primär die Rückkehr an den Arbeitsplatz und die Vermeidung von Arbeitsausfallzeiten von Interesse. Die guten Resultate dieser Erhebung nach Kernspinresonanztherapie bei Patienten mit schmerzhaften Arthrosen von Knie, Hüfte, Sprunggelenk sowie mit chronischem Rückenschmerz dokumentieren den nachhaltigen Langzeiterfolg. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind nicht direkt davon abzulesen, da diese auch von therapeutisch nicht beeinflussbaren Faktoren wie psychischen und physischen Faktoren am Arbeitsplatz und durch die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusst wird.

Schlussfolgerung
Die Daten über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren bestätigen zahlreiche In-vivound In-vitro-Untersuchungen und zeigen, dass die therapeutische Kernspinresonanz bei degenerativ rheumatischen Erkrankungen nachhaltige Verbesserungen beim Schmerzerleben und bei den Behinderungen infolge von Funktionsdefiziten bei Alltagstätigkeiten bewirken kann.

2011 · Analyse der Langzeitwirkung der MBST® KernspinResonanzTherapie bei Gonarthrose
Analyse der Langzeitwirkung der MBST® KernspinResonanzTherapie bei Gonarthrose
W. van Laack., G. Froning, Institut für Bioengineering (IfB), Labor Biomechanik, FH Aachen, Campus Jülich, orthopädische Gemeinschaftspraxis und Zentrum für ambulante arthroskopische Operationen, Herzogenrath b. Aachen; veröffentlicht in: Orthopädische Praxis 47, 11, 2011, S. 536-543.

Ziel
[...] Arthrose ist die am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung weltweit. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamtes leidet etwa jeder 10. bis 20. Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren unter arthrotischen Veränderungen des Gelenkknorpels und den damit verbundenen typischen Arthroseschmerzen, wobei die Arthroseinzidenz ab dem 40. Lebensjahr jährlich um 1% bis 2% steigt (1). Bei der Arthrose ist das physio- logische Gleichgewicht zwischen Knorpelabbau- und Knorpelaufbauprozessen deutlich gestört, was zu einer Degeneration des Knorpelgewebes und später auch anderer Gelenkstrukturen führt. Es sind chronische Schmerzen sowie eine Verschlechterung der Gelenkfunktion mit zunehmender Gelenksteifheit, die den Lebens- alltag von Arthrosepatienten begleiten und ihre Aktivitäten stark einschränken. Da die genaue Ursache einer Arthrose häufig nicht bekannt ist, beruht der Behandlungsschwerpunkt der konservativen Arthrosetherapie auf der symptomatischen, teils kurzfristigen Linderung der Beschwerden, so dass die Wirkung für den Patienten in vielen Fällen unbefriedigend ist. Zusätzlich kann die Einnahme von Arzneimitteln, insbesondere bei der Langzeitanwendung, unerwünschte, teils schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen.

Ergebnisse
Auf der Basis von Patientenabfragen mittels Fragebogen zum Schmerzempfinden und zur Einschränkung bei Aktivitäten des alltäglichen Lebens wird die Langzeitwirkung der MBST® KernspinResonanz- Therapie bei Gonarthrose untersucht. An der Studie nahmen 39 Patienten teil, bei denen die Therapie bis zu vier Jahre zurückliegt. Neben einer Gesamtbetrachtung wird der Erfolg auch in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und sportlicher Aktivität analysiert. Insgesamt weist die Studie auf eine anhaltende Verbesserung des Gesundheitszustands mit zum Teil deutlicher Schmerzlinderung auch noch nach vier Jahren hin, jedoch mit einer leichten Schmerzzunahme gegen Ende des Untersuchungszeitraums von vier Jahren. Eine tendenziell positivere Wirkung bei Frauen, älteren Menschen oder auch sportlich nicht-aktiven Patienten lässt auf eine mögliche Beeinflussung des Erfolgs der Therapie durch (Über-)Belastungen im Alltag schließen. Ein zusätzlich positiver Effekt der Therapie auf die Knochendichte ist ebenfalls denkbar, dies bleibt jedoch offen.

Schlussfolgerung
[...] Ein Gesamtüberblick der Studie weist in allen untersuchten Bereichen, der Schmerzintensität, der Schmerzhäufigkeit und dem Lequesne-Index, eine Verschiebung aller Level zu geringeren Werten und somit eine Verbesserung des Gesundheits-zustands auf. Der Vergleich der Verteilung der Schmerz- und Lequesne-Level vor und nach der Therapie zeigt eine deutliche Zunahme des Patientenanteils mit keinen bis geringen Schmerzen. Bei der Schmerzintensität und der Schmerzhäufigkeit ist eine ähnliche Charakteristik festzustellen.

2011 · [...] Nervenwurzelirritation nach Bandscheibenvorfall
Effekte der Kernspinresonanztherapie auf Krankenstand bei Patienten mit Nervenwurzelirritation infolge eines lumbalen Bandscheibenvorfalls
Impact of Magnetic Resonance Therapy on Sickness Absence of Patients with Nerve Root Irritation Following a Lumbar Disc Problem G. Salomonowitz1 , H. Salfinger2 , J. Hahne3 , M. Friedrich3 1Radiologietechnologie, FH-Campus Wien, Österreich 2Orthopädische Schmerztherapie, Orthopädisches Spital Speising, Wien, Österreich 3CEOPS, Orthopädisches Spital Speising, Wien, Österreich; Veröffentlicht im Oktober 2011, Seite 487-608, Band 149, Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Ziel
[...] Rückenbeschwerden haben in den westlichen Industrienationen eine Prävalenz von bis zu 80 %. Rückenschmerzen sind die zweithäufigste Ursache für einen Arztbesuch. Die verursachten Kosten für das Gesundheitswesen sind proportional zum subjektiv erlebten Schmerz. Ziel dieser Studie war es festzustellen, ob sich durch die Anwendung von Kernspinresonanztherapie der Krankenstand bei Patienten mit diskogener Radikulopathie verändert.

Ergebnisse
[...] Jene Patienten, die mit eingeschalteter Kernspinresonanztherapieanlage behandelt wurden, hatten signifikant weniger Krankenstandstage (p = 0,009), wenn diese mittels direkter, persönlicher, telefonischer Rücksprache ermittelt wurden. Der Krankenstand vor Therapie betrug 14,7 Tage, nach Therapie 5,8 Tage. Im Gegensatz dazu ließ sich der Krankenstand der Kontrollgruppe vor Therapie mit 7,6 Tagen und nach Therapie mit 13,8 Tagen errechnen. Die Dauer der Beschwerden zeigte einen negativen Zusammenhang mit den Krankenstandstagen. Bei Angabe einer beruflichen Belastung wurden signifikant mehr Krankenstandstage (8,3 Tage) in Anspruch genommen als ohne berufliche Belastung (3,2 Tage). Diese Korrelation besteht jedoch nicht bei einer familiären Belastung. Die Kosteneffektivitätsanalyse ergab eine Kompensation der direkten Kosten für die Kernspinresonanztherapie in unterschiedlichem Ausmaß je nach Berufsgruppe. Für Arbeiter kompensierten 16,9 Tage, für Angestellte 11,4 Tage und für Beamte 9,1 Tage weniger Krankenstand die direkten und indirekten Kosten der Kernspinresonanztherapie.

Schlussfolgerung
[...] Die Studie konnte durch Messung der Krankenstandstage bestätigen, dass durch eine relativ billige alternative Technik eine Schmerzlinderung und damit auch ein gesundheitsökonomischer Nutzen erzielt werden können. Problematisch sind Patienten, die sich in Arbeitslosigkeit oder in einem laufenden Rentenverfahren befinden, weil sie womöglich nicht gesundgeschrieben werden wollen.

2011 · MBST The new Possibility of osteoarthritis and Osteoporosis Treatment
MBST - NUCLEAR MAGNETIC RESONANCE THERAPY THE NEW POSSIBILITY OF OSTEOARTHRITIS AND OSTEOPOROSIS TREATMENT
Prof. Dr. SC. Dalibor Krpan, Policlinica K-Centar, Zagreb; veröffentlicht in: Balneoclimatologia, Dijagnostica I Leˆcenje Osteoporoze, Mai 2011, Vol. 35, S. 61-66. Sprache: Englisch

Ziel
[...] The common approach to chronic bone and joint diseases does not give satisfactory results despite the introduction of several new drugs for osteoporosis and new materials and techniques used in orthopedics and physical therapy of osteoarthritis. The main reason for that is a partial approach. Thus the treatment of osteoporosis is usually limited to the drug application, and the treatment of osteoarthritis to physical therapy or orthopedic therapy with the goal to temporally reduce the symptoms, mostly the pain. Clinical trials and scientific research confirmed that osteoporosis is result of decreased bone quality rather than decreased bone mass as it was thought before, and that bone quality depends on genetics, biochemical and metabolic balance as well as biomechanical stress. Therefore, to change the concept of the treatment of chronic bone and joint disease such as osteoporosis and osteoarthritis is necessarily. Since the quality of bone and cartilage largely depends on the bio-mechanical balance, any change in that balance will affect the whole skeleton. Because of that it is necessary to treat the entire skeleton based on individual assessment of each patient, which is best achieved using the "4e" method (education, exercise, evaluation, elective therapy). "4e" method is integral concept of treatment with combination of bio-mechanical treatment, medication, physical therapy and MBST, according to individual assessment of bone quality. The important part of "4e"method is MBST, nuclear magnetic resonance therapy, which is the only method capable to initiate cartilage regeneration and bone formation by activating chondrocytes and osteoblasts.

Ergebnisse
[...] Numerous studies have been performed over the effectiveness of mlclear magnetic resonance therapy in prestigious universities and research institutes who meet the evidence criteria of medical sciences. All the studies clearly confirmed the regeneration of the cartilage and stimulation of bone formation, as well as significantly clinical improvement.

Schlussfolgerung
[...] Statistical analysis of number of clinical studies on patients with 0 arthritis on different joints treated with MBST - Nuclear Magnetic Reson Therapy, after only one MBST cycle of 5 or 9 days shows:
• general improvement ranging from over 60% up to 80% and more
• pain reduction down to about 50% of the initial score
• constant decrease of pain intensity and frequency at different condition
• All these improvements have been proved to get the maximum result weeks to 6 months after therapy but also lasting on a one year period.

Based on the clinical experience, result of scientific and clinical trials as we as the cost and benefit analysis we would like to recommend, as the most ratiouse of MBST in the fallowing conditions:
1. MBST program of 3 or 5 days once per year for all persons with incre ~ risk of osteoarthritis or osteoporosis in combination with regular exercise
2. MBST program of 5 or 9 days for all persons with osteoarthritis once per together with exercise and pain relief therapy.
3. MBST program of 9 days twice a year in combination with physical therapy and sometimes with orthopedic therapy in the patients with severe Ostearthritis.
4. MBST program for osteoporosis 10 days in the case of osteopenia, increase: risk of osteoporosis or in the case in which pharmacotherapy failed or has increase risk of adverse affect.

2011 · Kernspinresonanz beeinflusst Arthroseschmerz
Kernspinresonanz beeinflusst Arthroseschmerz
W. Kullich, Ludwig Boltzmann Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, Saalfelden, Österreich; wissenschaftliche Posterpräsentation anl. der 19. Jahrestagung vom 26.-28. Mai 2011 der Österreichischen Schmerzgesellschaft

Ziel
[...] Arthrotische Veränderungen des Gelenkknorpels sind die häufigste Ursache für chronische Schmerzen und Verschlechterung der Gelenkfunktion. Die Kernspinresonanz (KSRT) stellt eine neuartige Form der Therapie bei arthrotischen Gelenkerkrankungen dar. Die Anwendung der Kernspinresonanzfrequenz für therapeutische Zwecke ist wissenschaftlich gesehen noch sehr jung. Das Gleichgewicht zwischen Knorpelabbau- und Knorpelaufbauprozessen ist bei der Arthrose in vermehrtem Maß gestört, in der Folge wird Knorpelgewebe verringert bzw. zerstört. Aufgrund von in vitro- und in vivo- Studien besteht die Annahme, dass die Kernspinresonanz Einfluss auf reparative Prozesse im Knorpel- und Knochengewebe sowie auf Schmerz- Signaltransduktionskaskaden und Entzündungsmechanismen besitzt. Insbesondere wegen der beschränkten Therapiemöglichkeiten bei Arthrosen besteht Bedarf an der Evaluierung neuer Therapieprinzipien. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der KSRT bei verschiedenen schmerzhaften Arthroseformen aber auch bei Osteoporose wurde in zahlreichen klinischen Untersuchungen nachgewiesen, es gibt bereits Erfahrungen über einen Zeitraum von 10 Jahren mit mehreren tausend Patienten.

Ergebnisse
[...] Gonarthrose: Verringerung von Schmerzintensität (VAS) und Schmerzhäufigkeit (Abb. 1). Auch im Lequesne-Index, der Funktionseinschränkungen bei Gonarthrose erfasst, wurden nach der KSRT klare Verbesserungen gemessen (Abb. 4). Insbesondere bei Patienten mit intensiven Gonarthroseschmerzen wirkte die Therapie nachhaltig. Die Behandlungserfolge waren im Follow-up auch nach 6 Monaten noch erkennbar. Fingergelenksarthrosen: Signifikante Besserung der Hand-/Fingergelenks-Arthrosen (Heberden / Bouchard) in der Verumgruppe nach einer KSR-Behandlung. Verringerung des Schmerzes (Intensität und Häufigkeit von Spitzen-, Belastungs- und Ruheschmerz unter KSRT, Schmerzverschlechterung unter Placebo (Abb. 2). Signifikant gebesserte Handfunktion (Quaba-Score; Abb. 5) nach KSRT; im Gegensatz dazu eine klare Funktionsverschlechterung in der Placebogruppe nach 6 Monaten. Unter der aktiven KSRT besserten sich Quaba Teilkriterien von schmerzbedingten Behinderungen des täglichen Lebens wie manuelle Fingerfertigkeiten, Körperpflege, Haushaltstätigkeiten und Ankleiden (Abb. 7). Low back pain - Facettengelenksarthrosen an der Wirbelsäule: in der Verumgruppe im Vergleich zu Placebo klare Schmerzverbesserung (VAS) insbesondere beim Spitzenschmerz nach KSRT mit nachweisbarem Effekt nach 3 Monaten bei Rehabilitationspatienten (Abb. 3). Signifikante Verbesserung der Kreuzschmerz-bedingten Behinderung im Roland-Morris Disability Questionnaire im Verlauf von 3 Monaten (Abb. 6).

Schlussfolgerung
[...] Die KSRT stellt eine wirksame, nicht belastende Therapieoption in der Behandlung schmerzhafter Arthrosen dar. Durch die nachhaltigen Effekte kann diese additive Therapie zur Gesundheitsökonomie bei degenerativ-rheumatischen Erkrankungen beitragen.

2010 · Modulation of VEGF and Cytokines by Therapeutic Nuclear Magnetic Resonance
Modulation of VEGF and Cytokines by Therapeutic Nuclear Magnetic Resonance
B. Steinecker-Frohnwieser, L. Weigl, N. Fagerer, W. Kullich, H. G. Kress, Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, LBI-Außenstelle für Rehabilitation interner Erkrankungen, Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie, Medizinische Universität Wien, Österreich; veröffentlicht in: Journal für Mineralstoffwechsel 2010; 17 (4), S. 155. Sprache: Englisch

Ziel
[...]Clinical studies demonstrate effects of nuclear magnetic resonance (NMR) on pain relief in degenerative rheumatic diseases, whereas modulator effects of NMR on cellular mechanisms regulated by growth factors and/or cytokines are still unresolved. Therefore, the Vascular Endothelial Growth Factor-family (VEGF) as well as proinflammatory cytokines like IL6/IL8, involved in chondrocyte activity, differentiation, bone formation and pathogenesis of arthritis may represent targets for NMR treatment. The aim of this study is to identify a possible mechanism of NMR by modulation of the expression of VEGF B, VEGF C, IL 6, and IL8, respectively in chondrocytes.

Ergebnisse
[...] NMR slightly reduced RNA concentration of VEGF B/C in Cal78 cells in the absence of IL1β, whereas the concentration of VEGF C in cell culture supernatants was significantly enhanced. In the presence of IL1β(+), NMR increased VEGF RNA concentration in Cal78 and C28I/2 cells. NMR slightly upregulated IL6 RNA levels in Cal78 cells but reduced them in the presence of IL1β. This reduction was also seen in C28/I2 cells. IL8 expression wasn’t changed in Cal78 but was reduced in C28I/2 cells by NMR.

Schlussfolgerung
[...] VEGF B/C as well as IL6/8 expressed in Cal78 cells in the absence or presence of IL1β and in C28/I2 cells were divergently regulated by NMR used to induce pain relief. Thus, an evidence for a possible modulation of pathways including VEGFB, VEGFC, IL6 and/or IL8 by NMR is given within this study.

2009 · KernspinResonanz eine neue Behandlung für Knorpelaufbau
Von der Diagnose-Apparatur zur Therapie-Anwendung - KernspinResonanz eine neue Behandlung für Knorpelaufbau W. Schwägerl; veröffentlicht in: Ärzte Woche, 7.5.2009, S. 22.

Ziel
[...] Bislang wurde das Kernspin-Magnet-Resonanz-Verfahren für die Diagnoseerstellung verwendet. Seit einiger Zeit wird diese auf elektromagnetischen Wellen beruhende Technik auch in der Therapie eingesetzt. Eine neue Generation von Geräten, die mit dem sogenannten KernSpin Open System ausgestattet ist, ermöglicht neue Behandlungsformen, die zur Regeneration von Knochen und Knorpeln beitragen. Wir haben damit eine bio­ physikalische, kausale Therapiemög lichkeit zur Verfügung'; erklärt dazu der Wiener Orthopäde Prof. Dr. Wolfgang Schwäger!, der das Verfahren in seiner Ordination anwendet. Die Technik hat aber auch im Ludwig Boltzmann Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen in Saalfelden sowie in den Rehab-Zentren in Linz, Maria Alm und auf der Stolzalpe ihre Unterstützer und wird an diesen Or ten regelmäßig verwendet. Damit soll die symptomatische Therapie, die vorwiegend auf chemi­ sche Substanzen setzt, verdrängt oder zumindest ergänzt werden.

Ergebnisse
[...] Eine weitere Untersuchung des Ludwig Boltzmann Instituts in Saalfelden belegt eine anhaltende Verbesserung von chronischen Rückenschmerzen und mehr Beweglichkeit. Die Behandlung erfolgte im Rahmen eines Rehabilitationsprogrammes fünf Mal hintereinander für je eine Stunde. Eine Studie der Kompetenzplattform Bioengineering der FH Aachen Jülich über die Effekte der KernSpin Resonanztherapie auf Zellkulturen in vitro legte dar, dass die Zunahme der Chondrozyten gegenüber Placebo bei 271 Prozent und bei den Osteoblasten bei 290 Prozent gegenüber Placebo lag.

Schlussfolgerung
[...] Diese Ergebnisse eröffnen jedenfalls neue Therapiemöglichkeiten, die für den Patienten schmerzfrei und vor al lem auch ohne Nebenwirkungen sind'; fasst Schwäger! die Ergebnisse zusammen.

2009 · Einfluß der MBST auf die post-traumatische Gonarthrose im Kaninchenmodell
Inaugural-Dissertation zur Erlangung des doctor medicinae der medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster: Hat die MBST®-Kernspin-Resonanz-Therapie einen Einfluss auf die post-traumatische Gonarthrose im Kaninchenmodell? T. Brockamp, Universitätsklinikum Münster, Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie; April 2009.

Ziel
[...] Ziel der vorliegenden Studie war es herauszufinden, ob die Anwendung der MBST®- Kernspin-Resonanz einen Einfluss auf die Morphologie des Knorpels bei einer mittelgradigen Gonarthrose im Tiermodell hat.

Ergebnisse
[...] Makroskopisch wiesen die Tiere der Therapiegruppe bei drei von vier bewerteten Parametern ein signifikant niedrigeres Ergebnis auf (p<0,05), als die Tiere der Kontrollgruppe.

Schlussfolgerung
[...] Ein bestehender Unterschied zwischen den beiden verglichenen Gruppen lässt einen Einfluss der MBST®-Therapie möglich erscheinen. Weitere Untersuchungen sind nötig, um diesen Einfluss zu bestätigen.

2008 · [...] Regulation des NFAT-Pathways in Osteo- und Chondrosarcomzelle
Einfluss der Kernspinresonanz-Therapie auf die Regulation des NFAT-Pathways in Osteo- und Chondrosarcomzelle
B. Steinecker, L. Weigl*, W. Kullich, H. G. Kress* Ludwig-Boltzmann-Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation und Ludwig-Boltzmann-Institut für Rehabilitation Interner Erkrankungen, Saalfelden; *Klinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin, Medizinische Universität Wien; veröffentlicht in: Zeitschrift für Mineralstoffwechsel, 11/2008, S. 201.

Ziel
[...] Kernspinresonanz, nicht als bildgebendes Verfahren, sondern als Therapie eingesetzt (= KSRT), hat sich in der jüngsten Zeit als effiziente Behandlungsmethode mit Langzeiteffekten auch bei rheumatischen Erkrankungen wie Gonarthrose, Fingergelenksarthrosen, Low Back Pain etc. erwiesen. Untersuchungen zur Genexpression unter dem Einfluss der Kernspinresonanz sollen Informationen über eine Modulation auf zellulärer Ebene liefern. Die Gene-Array-Technologie und die quantitative PCR ermöglichen einen Einfluss der Kernspinresonanz auf den NFATPathway (nukleärer Faktor von aktivierten T-Zellen) zu detektieren. Dabei handelt es sich um eine Familie von DNA-Transkriptionsfaktoren, die bei der Differenzierung und dem Wachstum von Osteozyten und Chondrozyten eine entscheidende Rolle spielen

Ergebnisse
[...] Unter der KSRT trat bei den CAL-72- und CAL-78-Zellen im Gene Array eine Modulation des NFAT-Pathways auf, wobei in Osteosarkomzellen eine Zunahme der Genexpression von NFAT5 (1,65/2,16), NFATC1 (1,6/1,3) und NFATC2 (1,34/71,9) zu beobachten war. NFATC3 (1,3) und NFATC4 (17,6) zeigten in jeweils nur einer der zwei getesteten Membranen eine allerdings deutliche Zunahme der Expression. (Die Werte in Klammer repräsentieren die Änderungen der Expressionsrate normiert auf die Housekeeping-Gene GAPDH und Aldolase). Zusätzlich erhöhte sich die Expressionsrate zweier den NFAT-Pathway regulierender Proteine, GSK3 (1,8/2,6) und NFATC2IP (1,8/5,0), deutlich. Erste Ergebnisse einer quantitativen Real-TimePCR an cDNA von Osteosarkomzell-RNA ergaben eine tendenzielle Änderung der Genexpression von NFAT5 und NFATC1-4 mit dem größten Effekt betreffend NFAT5 und NFATC2. Auch bei ersten Experimenten an Chondrosarkomzell-RNA ergab sich quantitativ eine leichte Zunahme in NFAT5 und NFATC2.

Schlussfolgerung
[...] Die Veränderungen des NFAT-Pathways beweisen eindeutig, dass eine Kernspinresonanz in der Lage ist, modulierende Effekte auf Knorpel- und Knochenzellen zu bewirken, womit klinische Therapieerfolge realistisch erscheinen. Die Resultate regen an, weitere quantitative Experimente zu einzelnen den NFAT-Pathway regulierenden Komponenten unter nicht stimulierten bzw. stimulierten Bedingungen über die PCR durchzuführen. Messungen über die direkte Aktivierung der NFAT-Transkriptionsfaktoren sind unter Verwendung des Luciferase Reporter Assays „CIGNAL NFAT Reporter Assay (luc)“ (SABiosciences, USA) geplant.

2007 · Decrease in extracellular collagen crosslinking in skin fibroblasts
Decrease in extracellular collagen crosslinking after NMR magnetic field application in skin fibroblasts
I. Digel, E. Kurulgan, Pt. Linder, P. Kayser, D. Porst, G. J. Braem, K. Zerlin, G. M. Artmann, A. Temiz Artmann, Fachhochschule Aachen, Campus Juelich, Kompetenzplattform Bioengineering; veröffentlicht in: Journal of the International Federation for Medical and Biological Engineering, Nr. 1, January 2007, 45:91-97. Sprache: Englisch

Ziel
[...] Our study was designed to evaluate physiological effect of electromagnetic field at nuclear magnetic resonance conditions (NMR) on human skin fibro­ blasts in culture. The aim of the study was to evaluate NMR exposure effects on ECM component changes (mainly collagen), the level of hydration and the cross­ linking level of ECM macromolecules. Furthermore, to investigate the possible NMR influence on proteomic profiles of in-vitro cultured fibroblasts.

Ergebnisse
[...] Specifically, for soluble ECM collagens, a noticeable increase in collagen content was detected after NMR application. Quite characteristic changes in 20 protein patterns were detected. They indicate specific alterations in the cellular proteome after NMR application.

Schlussfolgerung
[...] In our study, it was found that NMR exposure induces in fibroblasts distinct changes both in cellular and ECM components. In our experiments, as a response of the cell construct on both static field and NMR exposure, collagen in ECM has turned more soluble (less cross-linked). This induced re-distribution of collagen between solu­ ble and insoluble fractions was observed for all collagen types. Nevertheless, the particular physiological impact of NMR application on fibroblasts proteome is still to be studied on the base of the analysis of the involved signalling pathways and extensive expression profiling.

2006 · The effect of MBST® ... on patients with Low Back Pain
The effect of MBST®-NuclearMagneticResonanceTherapy with a complex 3-dimensional electromagnetic nuclear resonance field on patients with Low Back Pain
W. Kullich, H. Schwann, J. Walcher, K. Machreich, Ludwig Boltzmann Institute for Rehabilitation of internal Diseases; Rehabilitation Centre for Rheumatic and Cardiovascular Diseases, SKA of PVA, Saalfelden, Austria; veröffentlicht in: Journal of Back and Musculoskeletal Rehabilitation, 19 (2006), 79-87. Sprache: Englisch

Ziel
[...] Using NMR as a tool for stimulating cells recently it could be demonstrated in a controlled double- blind study that NMR in vitro causes enhanced cell proliferation of chondrocytes and osteoblasts. lt has been established that NuclearResonanceTherapy regenerates cartilage tissue. Using nuclear resonance tomography, that study clearly showed that MBS-Therapy caused an increase in both volume and thickness of cartilage in patients suffering from gonarthrosis. The objective of our study was to investigate in vivo the therapeutic effects of nuclear magnetic resonance on clinical symptoms and outcome variables in patients with painful chronic Low Back Pain.

Ergebnisse
[...] The standardized multidisciplinary rehabilitation procedure improved the Roland & Morris total score for Low Back Pain for all patients during the inpatient rehabilitation period. The improvement was signifi­ cant at the p < 0.00001 level for rehabilitation patients that obtained additional MBS-Therapy treatment and at the p < 0.005 level for those patients that did not get MBS-Therapy. In both groups, the improvements were significant at the end of the three week inpatient treatment. lt is noteworthy that those patients that had higher Roland & Morris scores at the beginning of the study and that received MBS-Therapy showed a much greater improvement (from 10.93 ± 4.42 to 6.37 ± 4.48) than those belonging to the comparison group. After three months, however, the Roland & Mor­ ris score of the patients belonging to group with­ out MBST® had increased again, until the score value of this group (10.07) was not significantly less than the starting value. On the other hand, those patients who during the inpatient rehabilitation had been subjected to 5 hours of MBST®­ NuclearResonanceTherapy showed a Roland & Morris score that was still, at the end of three months, significantly better (7.30; p < 0.00001) than the initial value. lt is, however, interesting to note, that the patients of the MBST®-Group still reported a statistically significant (23.2%) reduction of pain as late as three months after termination of the therapy.

Schlussfolgerung
[...] As a general conclusion, we can state that we con­ sider MBST®-NuclearResonanceTherapy to be an ad­ ditional, complementary, therapeutic method that is easy to apply and that requires only very short therapeu­ tic procedures. MBST® can positively enhance ther­ apeutic success in the rehabilitation of patients suffer­ ing from Low Back Pain, without side effects. For the patient the main effect is the improvement of activities of daily living.

2006 · Additional outcome improvement in the rehabilitation of chronic low back
Additional outcome improvement in the rehabilitation of chronic low back pain after nuclear resonance therapy
W. Kullich, H. Schwann, K. Machreich, M. Ausserwinkler, Ludwig Boltzmann Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, Saalfelden, Österreich; veröffentlicht in: Rheumatologia 1/2006, S. 7-12. Sprache: Englisch

Ziel
[...] Additionally to a standardized physiotherapy programme, a treatment system basing on nuclear resonance (MBST" - Nuclear Resonance Therapy was used in therapy of 62 rehabilitation patients suffering from chronic Low Back Pain. The study was performed double blind, placebo-controlled and randomised. Examinations were made at ba­ seline, 1 week, and 3 months after application of a five-day Nuclear Resonance Therapy series.

Ergebnisse
[...] For the Group subjected to the MBS Therapy, there was 0.0 % worsening. In the placebo group, however, the wor­ sening was with 20.7 % significant.

Schlussfolgerung
[...] As a general conclusion, we can state that we consider MBSTR- Nuclear Resonance Therapy tobe an additional, complementary, therapeutic method that is easy to apply. MBSTR- Nuclear Resonance Therapy can very positively enhance therapeutic success in the rehabilitation of patients suffering from Low Back Pain, without side effects.

2005 · Wirkung von Kernspinresonanz auf die Zellwachstumsrate
Wirkung von Kernspinresonanz auf die Zellwachstumsrate, Apoptose, und Lebensdauer von menschlichen Chondrozyten und Osteoblasten in vitro.
A. Temiz-Artmann, P. Linder, P. Kayser, I. Digel, G.M. Artmann and P. Lücker, Laboratory for Medical and Molecular Biology, Aachen, University of Applied Sciences, Jülich; Prof. Dr. Lücker, Consulting GmbH, Grünstadt, Germany; veröffentlicht in: Methods and Findings Exp. Clin. Pharmacol. 2005, 27(5), 391-394. Sprache: Englisch

Ziel
[...] Über die Einwirkung von Kernspinresonanz auf Zellen ist wenig bekannt. Kernspinresonanz wurde für die Medizin interessant und ist inzwischen populär, da sie ausgezeichnete Querschnittsbilder des menschlichen Körpers liefern kann. Die Kernspinnresonanz wurde zu einem erfolgreichen Werkzeug für die Klärung analytischer Fragen der modernen Medizin8. Die Fragestellung, ob man die Kernspinresonanz für die Stimulierung menschlicher Zellen benutzen kann, wurde bisher noch nicht auf dem wissenschaftlichen Niveau in Erwägung gezogen, wie es die Fragestellung eigentlich verdient. Wenn Zellen innerhalb eines starken magnetischen Feldes positioniert werden, und ein magnetisches Hochfrequenzsignal erzeugt wird, wird Kernspinresonanz erzeugt. Somit wird Energie in dem Körper abgelegt, in dem die Resonanz auftritt. Wenn dies geschieht, kann man erwarten, dass der Zellstoffwechsel beeinflusst wird, und dass sowohl das Gewebewachstum als auch die Eiweißproduktion stimuliert werden könnten. Heilungen im menschlichen Knochen- und Knorpelgewebe sind in mehreren klinischen Studien beobachtet worden. Tausende von Patienten sind in kommerziell zugänglichen Kernspinresonanz-Stimulatoren (MBST®-KernspinnResonanzTherapie) behandelt worden. Auf der Grundlage dieser positiven Resultate haben wir eine in vitro Studie mit dem Zweck geplant, die klinischen Resultate im zellulären Bereich zu beurteilen. Diese Studie zeigte, dass die Behandlung mit Kernspinresonanz den natürlichen Zelltod (Apoptose) nicht in Gang setzte und dass die Lebensdauer der Zellen nicht beeinträchtigt wurde. Andererseits hat die Studie gezeigt, dass die Zählung der Zellen andeutet, dass die Behandlung mit der Kernspinresonanz das Zellwachstum anzuregen scheint. Diese Ergebnisse ermuntern zu weiteren in vitro Studien bezüglich der Wechselwirkungen zwischen der Kernspinnresonanz und den Zellen. Solche Studien könnten möglicherweise zeigen, dass die Behandlung mit Kernspinnresonanz eine vollwertige wissenschaftlich fundierte Methode zur Regeneration von Gewebe im menschlichen Körper sein könnte.

Ergebnisse
[...] Das Ziel der Studie war es zu untersuchen ob die MBST®-Kernspinnresonanz-Therapie irgendwelche Einwirkungen auf die Apoptose, die Lebensdauer, und die Zellwachstumsrate von menschlichen Knorpel- und Knochenzellen (Chondrozyten und Osteoblasten) in vitro hat. Apoptose und Lebensdauer: mit Ausnahme der positiven Kontrollen, die zusammen mit H2O2 bebrütet wurden, zeigte keine der Gruppen irgendwelche Zeichen von Apoptose und keinerlei Verkürzung der Zelllebensdauer. Die Zahl der Knorpelzellen (Chondrozyten) im Vergleich zu der Placebogruppe war sehr deutlich um 271% erhöht. Die Zahl der Knochenzellen (Osteoblasten) war im Vergleich zu der entsprechenden Placebogruppe ebenfalls sehr deutlich um 290% erhöht.

Schlussfolgerung
[...] Die Resultate zeigten eindeutig positive Tendenzen in Bezug auf die Zellwachstumsrate nach der Behandlung mit der Kernspinresonanz. Die Resultate deuten jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Schlussfolgerung an, dass eine Behandlung mit Kernspinresonanz basierend auf der MBST®-KernspinresonanzTherapie eine sichtbar bessere Zellwachstumsrate in Primärkulturen von menschlichen Knorpel- bzw. Knochenzellen verursacht hat. Gleichzeitig wurde aber klar, dass die Behandlung mit der Kernspinresonanz keine Apoptose in Gang gesetzt hat und keinerlei negative Einwirkungen auf die Lebensdauer der Zellen hatte.

2003 · [...] Kernspinresonanz an Knorpelstrukturen in vivo
·Evaluation der Effektivität dreidimensionaler pulsierender elektromagnetischer Felder der MultiBioSignalTherapie (MBST®) auf die Regeneration von Knorpelstrukturen
I. Froböse, U. Eckey, M. Reiser, C. Glaser, F. Englmeier, J. Assheuer, G. Breitgraf; Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Rehabilitation, Universität München, Klinikum Großhadern, Abteilung für diagnostische Radiologie, Universität München, Anatomische Anstalt, Institut für Radiologie Köln, ReAgil Therapiezentrum; veröffentlicht in: Orthopädische Praxis 8/2000, S. 510-515.

Ziel
[...] Wissenschaftliche Studie an Patientinnen mit klinisch nachgewiesener Gonarthrose (Stadien II und III nach Wirth), die erstmals in vivo mittels kernspintomographischer Vorlagen eine dreidimensionale Rekonstruktion und damit Quantifizierung der Knorpelstrukturen im Verlauf erlaubte.

Ergebnisse
[...] Diese Studie quantifiziert erstmalig in vivo die Auswirkungen einer Behandlung mit Kernspinresonanz. Die Probandinnen der MBST®-Studie wiesen vor Behandlungsbeginn zum Teil gravierende Knorpeldefekte auf. Nach der therapeutischen Intervention näherten sich die Werte den normalen Vergleichsdaten an. Es zeigten sich deutliche regenerative Prozesse der Knorpelstrukturen, die sich im Ergebnis auch mit den subjektiven Angaben der Patientinnen decken. Möglicherweise ist der Prozess der Knorpelregeneration nach dem von uns untersuchten Zeitraum von zehn Wochen noch nicht einmal abgeschlossen. Diese Frage gilt es künftig zu beantworten.“

Schlussfolgerung
[...] Zahlen und Bildmaterial belegen quantitativ eine deutliche Stoffwechselaktivierung und Knorpelregeneration durch MBST® und decken sich mit den Angaben durch die Patientin bzgl. einer erheblichen Beschwerdebesserung.

 
 

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