MBST Ratgeber Arthrose

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Ratgeber Arthrose · Definition, Ursachen, Symptome, Prognose, Behandlung

Volkskrankheit Arthrose?
Arthrose ist die weltweit häufigste Verschleißerkrankung der Gelenke und ist durch einen zunehmenden Knorpelabbau gekennzeichnet. Inzwischen wird Arthrose als Volkskrankheit bezeichnet, da nicht nur ältere Menschen, sondern immer jüngere Frauen und Männern betroffen sind. Mit dem fortschreitenden Krankheitsverlauf kann die schleichende Erkrankung die Lebensqualität der Betroffenen durch Schmerzen und Einschränkungen bei Alltagstätigkeiten stark beeinträchtigen. Nahezu jedes Gelenk kann betroffen sein. Am häufigsten kommen Arthrosen in Knie, Hüfte, Schulter, Finger- und Wirbelgelenken vor.

Wie zeigt sich eine Arthrose?
Wichtig zu wissen ist, dass Arthrosen nicht von heute auf morgen entstehen. Der Gelenkverschleiß wird zumeist durch eine Knorpeldegeneration verursacht und kann sich über Jahre hinziehen. Oft sind die Beschwerden zunächst so gering, dass sie kaum wahrgenommen werden.

Typisch sind zu Beginn Anlaufschmerzen oder eine Morgensteifigkeit, die sich mit zunehmender Bewegung abschwächen. Anhaltende Schmerzen in Ruhephasen oder in der Nacht können bereits als Symptome einer fortgeschrittenen Arthrose gewertet werden. Viele Patienten berichten, dass sie in den von einer Arthrose betroffenen Gelenken bei jeder Belastung und jeder Bewegung starke Schmerzen verspüren. Häufig nehmen die Betroffenen ein Knirschen in den Gelenken wahr. Körperliche Belastung sowie kaltes und feuchtes Wetter können die Schmerzen verstärken.

Das sollten Sie vor, während und nach einer MBST Kernspinresonanz-Therapie beachten

Wie kommt es zur Arthrose?
In den Gelenken sind Knochen beweglich miteinander verbunden. Um ein Aufeinanderreiben der Knochen zu verhindern, sind die Kontaktflächen mit Knorpelgewebe überzogen. Das setzt sich aus Chondrozyten sowie der von diesen produzierten und aufrechterhaltenen extrazellulären Matrix (EZM) zusammen. Diese Knorpelzellen organisieren aber nicht nur den Aufbau, sondern regulieren auch den Abbau. Verletzungen, Fehlbelastungen, Knorpelstoffwechselstörungen oder Fehlregulationen beim Auf- bzw. Abbau der EZM können zu Knorpeldefekten führen.

Im gesunden Zustand können unsere Chrondrozyten die entstandenen Defekte noch ausgleichen. Da Knorpelgewebe aber gefäßarm und stoffwechselträge ist, erfolgt diese Regeneration nur sehr langsam. Bei Störungen in diesem Prozess kommt es zu einer stetigen Abnahme der Elastizität und einer verringerten Belastbarkeit des Gelenkknorpels (Hyaliner Knorpel). Können Chondrozyten nicht mehr zur Matrixreparatur aktiviert werden, dekompensiert und degeneriert das Knorpelgewebe und es kann eine Arthrose entstehen.

In fortgeschrittenen Stadien entstehen so knorpelfreie Knochenflächen (Knorpelglatzen), die aufeinanderreiben. Dies kann dann die sehr starken Schmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen im Gelenk verursachen. Im weiteren Verlauf können auch angrenzende Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln geschädigt werden.

Arthrosestadien · Verlauf · Folgen
Spürt man hin und wieder leichte Schmerzen im Gelenk, werden diese in den wenigsten Fällen direkt mit einer Arthrose verbunden. Die schleichende Erkrankung des Gelenks wird so nicht erkannt und der Krankheitsprozess schreitet weiter foran.

 

 

Schmerzen und Bewegungseinschränlungen
Charakteristisch für frühe Arthrosestadien sind Anlauf-, Ermüdungs- und Belastungsschmerzen, die bereits in andere Körperregionen ausstrahlen können. Im fortgeschrittenen Stadium klagen viele Patienten über Dauerschmerzen, Nachtschmerzen, Steifheit, Knirschen und starke Bewegungseinschränkungen in den Gelenken. Die voranschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels kann auch zu Verknöcherungen führen. In der Folge können Deformierungen, Instabilitäten und Fehlstellungen bei den betroffenen Gelenken auftreten.


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Kurze Übersicht über die verschiedenen Arthrosestadien:

Frühstadium · Arthrose Grad 1
Ausgangspunkt ist oft ein kleiner, begrenzter Knorpelschaden, der aber bereits zu einer Veränderung im Gelenk führt. Nutzt sich der Knorpel weiter ab, erhöht sich der Druck auf die Gelenkknochen. Wenn der Schaden sich ausdehnt und erste Veränderungen am Knochen auftreten, die im MRT sichtbar sind, spricht man von einer Arthrose.

Zwischenstadium · Arthrose Grad 2 und 3
Der Gelenkknorpel büßt Elastizität ein, wird spröde und die Struktur der Knorpelzellen ist geschädigt. Vereinzelt liegen bereits Knochenflächen frei und sind bei Bewegung Reibungen ausgesetzt, was zu starken Schmerzen bei Belastung führen kann. Knochenanbauten (subchondrale Sklerosierung) bilden sich, um den Druck auf die Gelenkknochen besser zu verteilen. Doch sie machen das betroffene Gelenk immer unbeweglicher, was auch zu einer weiteren Abnutzung des Knorpels führt. Geröllzysten (mit Nekrosen, Bindegewebe und Flüssigkeit gefüllte Aussparungen der Knochensubstanz bis hin zum Knochenmark) mit einem Durchmesser von bis zu einem Zentimeter können infolge einer tiefen Knochenschädigung entstehen.

Spätstadium · Arthrose Grad 4
Größere knorpelfreie Knochenflächen (Knorpelglatzen) bilden sich. Bei Belastung und im Ruhezustand sind die Schmerzen mittlerweile oft unerträglich. Die Knorpelabnutzung ist derart massiv, dass ein Gelenkspalt kaum noch vorhanden ist. Es können Gelenkergüsse (Hydrops articularis) mit sicht- und tastbaren Schwellungen sowie eingeschränkter Beweglichkeit des Gelenks vorliegen. Angrenzende Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln können in diesem Stadium zusätzlich geschädigt werden. Durch Veränderungen an den Knochen kann ein Gelenk sogar komplett versteifen.

Aktivierte Arthrose
Im Gegensatz zur Arthritis sind bei einer Arthrose die Gelenke erst nicht entzündet, sondern abgenutzt. Abgeriebene Knorpel- und Knochenfragmente können aber zu Reizungen führen und entzündliche Schübe verursachen. Die Symptome sind Rötungen und Überwärmung, starke Schmerzen und Schwellungen. In diesem Fall spricht man von einer aktivierten Arthrose.


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Prognose · Behandlungsmöglichkeiten

Um die Situation für Arthrosepatienten zu verbessern, gibt es unterschiedliche Ansätze wie z. B. konservative, medikamentöse und physikalische Therapien sowie letztendlich operative Eingriffe. Viele Behandlungen sind vor allem symptomatisch und halten die Arthrose nicht auf, sondern verlangsamen nur ihr Fortschreiten. Infusionen oder Spritzen mit Schmerzmitteln, Hyaluronsäure und/oder Medikamenten werden in den meisten Fällen mit physiotherapeutischen Maßnahmen kombiniert und sollen die Beschwerden lindern. Die Arthrose selbst schreitet so jedoch immer weiter voran. Viele Patienten nehmen dann immer öfter und höher dosierte Schmerzmittel und leiden an den entsprechenden Nebenwirkungen. Am Ende wird vielleicht sogar ein operativer Eingriff nötig, bei dem das verschlissene Gelenk durch ein künstliches ersetzt werden muss.

Risiko Gelenkersatz · Totalendoprothesen · TEP
Jährlich werden in Deutschland über 400.000 neue Knie- und Hüftgelenke eingesetzt, wovon tausende weitere operative Eingriffe erfordern, da Komplikationen wie z. B. Infektionen, Thrombosen, Embolien, Nervenschäden, Frakturen, Verkalkung oder Prothesenlockerungen aufgetreten sind. Die durchschnittliche Haltbarkeit einer Endoprothese wird meist mit 10-15 Jahren angegeben, sodass nach dieser Zeit meist ein Austausch in einer erneuten Operation erfolgen muss. Auch eigenen sich vor allem die großen Gelenke, also Hüfte und Knie, für den Einsatz einer Endoprothese. Bei Arthrose in den Fingergelenken z. B. wird die Technik seltener eingesetzt und viele Patienten finden das Ergebnis nicht zufriedenstellend.

 

MBST-Therapie bedeutet: Keine Medikamente · Keine Spritzen · Keine Operation

Die MBST-Therapie hat einen völlig anderen Ansatz. Oft hört man, dass Knorpel nicht regenerierbar sei, doch bereits 1998 wurde in einer Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln und des Münchner Universitätsklinikums Großhadern nachgewiesen, dass die MBST Kernspinresonanz-Therapie bei Knorpelstrukturen in-vivo zu einer positiven Anpassung in Dicke, Volumen und Fläche des Knorpels führte und zwar durch Aktivierung von intakten bzw. teilfunktionsfähigen Knorpelzellen.

Die MBST-Therapie geht also einen völlig anderen Weg und soll Zuwachsraten bei den Knorpelstrukturen erzielen. Nach der Behandlung zeigen sich deutliche regenerative Prozesse der Knorpelstrukturen, was sich mit den Angaben der Patienten deckt, die von einer schnellen Schmerzreduktion berichten. Die MBST-Therapie ermöglicht somit eine ursächliche, unkomplizierte, nebenwirkungsfreie und nachhaltige Arthrosebehandlung – wissenschaftlich bestätigt und mit einem langanhaltenden Therapieeffekt. Bisher wurden über 270.000 Patienten mit sehr guten Therapieerfolgen behandelt.


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Definition Arthrose

Der Begriff Arthrose (ICD-10: M15–M19) fasst eine Gruppe von muskuloskelettalen Erkrankungen zusammen, deren Gemeinsamkeit degenerative Veränderungen an Gelenken sind. Dabei kommt es zum langsamen, aber stetigen Abbau des Gelenkknorpels. Dessen Fortschreiten kann auch angrenzende Knochen, Muskeln, Kapseln und Bänder in Mitleidenschaft ziehen. Die Folge sind Schmerzen und Funktionseinschränkungen, die in aller Regel Einbußen der Beweglichkeit, Behinderungen sowie Beeinträchtigungen im Alltag verursachen.

Für die Diagnose einer Arthrose werden neben Anamnese und klinischen Merkmalen (beispielsweise charakteristische Beschwerden und Schmerzen bei der Gelenkbewegung) in der Regel auch Röntgenaufnahmen der betroffenen Gelenke einbezogen.

Synonyme: Gelenkverschleiß, Arthrosis deformans, primäre Arthrose, sekundäre Arthrose, Polyarthrose, ideopathische Arthrose, degenerative Gelenkerkrankung, Osteoarthrose
Englisch: osteoarthrosis, osteoarthritis, degenerative joint disease

ICD-10 Diagnoseschlüssel

Die ICD ist die internationale Klassifikation der Krankheiten und Gesundheitsprobleme, welche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt wurde. Alle wichtigen Erkrankungen werden dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt. ICD steht für International Classification of Diseases. Der Code hat das Format X00.00, wobei X für einen Buchstaben von A bis Z, die Nullen für eine Ziffer von 0 bis 9 stehen. Die ersten drei Stellen kodieren eine grobe Diagnose, die vierte und fünfte Stelle dienen der weiteren Unterteilung bzw. Verfeinerung. Die letzte Ziffer kodiert z. B. bei einigen Erkrankungen die genaue Lokalisation.

Beispiel:
M00–M99 bezeichnet Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes. M00–M25 definiert Athropathien inklusive Krankheiten, die vorwiegend an den peripheren (Extremitäten-) Gelenken auftreten. M15–M19 definiert die Gruppe der Arthrosen. M19.05 bezeichnet z. B. eine primäre Arthrose sonstiger Gelenke: Beckenregion und Oberschenkel (Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk).

Arthrose in Zahlen

Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Da sie vermehrt im höheren Lebensalter auftritt, ist durch den stetig wachsenden Anteil an alten und sehr alten Menschen in den nächsten Jahrzehnten mit einem weiteren Anstieg von Arthrosekranken zu rechnen. Repräsentative Daten zur Schätzung der Krankheitshäufigkeit liegen in Deutschland daher bislang nur auf Basis von Befragungsstudien vor. Hierbei wird erhoben, ob bei den befragten Personen jemals eine Arthrose von einer Ärztin oder einem Arzt diagnostiziert wurde.

27% der Frauen und 18% der Männer gaben bei der GEDA-Studie 2010 (1) an, dass bei ihnen jemals eine Arthrose ärztlich diagnostiziert wurde. Frauen sind signifikant häufiger betroffen als Männer. Bei beiden Geschlechtern ist die Krankheitshäufigkeit der Arthrose vor dem 30. Lebensjahr niedrig, steigt dann bis zum 45. Lebensjahr auf knapp unter 9% an und nimmt danach deutlich zu. Knapp ein Drittel der Frauen und ein Viertel der Männer in der Altersgruppe 45–64 Jahre berichten von der ärztlichen Diagnose einer Arthrose. In der Gruppe der Über-65-Jährigen sind es gut die Hälfte der Frauen und gut ein Drittel der Männer.

Bereits ab dem 30. Lebensjahr unterliegt das Binde- und Stützgewebe, zu dem auch Knorpel und Knochen zählen, einem natürlichen Alterungsprozess.

Allein in Deutschland werden jährlich über 400.000 künstliche Gelenke wegen Arthrosefolgen eingeset
(1) Quelle · Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2012) Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie »Gesundheit in Deutschland aktuell 2010«. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin.

Absolute stationäre Fallzahlen der Hauptdiagnose Arthrose 2000-2009

Arthrose-Formen

Arthrose kann nur in einem einzigen Gelenk (Monarthrose) oder als generalisierte Arthrose an mehreren Gelenken (Polyarthrose) auftreten. Besonders häufig sind Arthrosen in den Kniegelenken (Gonarthrose), Hüftgelenken (Coxarthrose), Fingerendgelenken (Heberden-Polyarthrose), Fingermittelgelenken (Bouchard-Arthrose), Daumensattelgelenken (Rhizarthrose). Auch die Schultern (Omarthrose) und die Wirbelgelenke der Wirbelsäule (Facettengelenksarthrose) können betroffen sein.

Resultiert eine Arthrose aus einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels durch angeborene Fehlstellungen oder Gelenkdysplasien sowie Übergewicht oder Überbelastungen spricht man von der primären (idiopathischen) Arthrose. Ist die Arthrose traumatisch, z. B. durch Gelenkfehlstellungen nach einem Unfall, oder metabolisch, z. B. durch Gewebe-/Knochenschäden bei Mangeldurchblutung sowie Diabetes mellitus, Alkoholismus, Entzündungen, oder medikamentös, z. B. durch Gyrasehemmer, bedingt, spricht man von einer sekundären Arthrose.

Wissenswertes

Knorpelgewebe besteht aus Knorpelzellen, den Chondrozyten, und Interzellularsubstanz, der Knorpelmatrix oder Extrazellulären Matrix. Die Extrazelluläre Matrix hat einen Wasseranteil von bis zu 70% und weist nahezu keine Blutgefäße und Nerven auf. Aus diesem Grund ist Knorpelgewebe stoffwechselträge.

Die Chondrozyten halten die Matrix aufrecht und entstehen aus den Chondroblasten, die für den aktiven Aufbau des Knorpelgewebes verantwortlich sind. Den Abbau des Knorpels übernehmen die Chondroklasten. Anders als bei den meisten Zellformen, die sich durch Zellteilung regenerieren, funktioniert dieser Vorgang bei den Knorpelzellen durch Stoffwechsel über die Zellmembran.

Man unterscheidet drei Formen des Knorpels:
Hyaliner Knorpel · Hyaliner Knorpel ist die häufigste Art des Knorpelgewebes. Er ist nicht mit Blutgefäßen durchzogen, denn diese reichen nur bis zur Knorpelhaut (Perichondrium). Von dort werden die Chondrozyten durch die Knorpelmatrix durch Diffusion versorgt. Hyaliner Knorpel besitzt eine innere zellreiche Schicht (Stratum chondrogenicum), welche undifferenzierte mesenchymale Zellen enthält, die sich zu Chondroblasten differenzieren können. Sie dient der Regeneration. Hyaliner Knorpel kommt unter anderem als Gelenkknorpel, Nasenseptum, Kehlkopfskelett, Trachea, Bronchien, Rippenknorpel, Wachstumsplatten und im Primordialskelett vor.
Elastischer Knorpel · Die Chondrozyten des elastischen Knorpels sind hier von einer Knorpelmatrix umgeben, in die zusätzlich viele elastische Fasern aus Elastin und Fibrillin eingebettet sind. Die Versorgung erfolgt wie beim Hyalinen Knorpel, doch es werden keine Mineralsalze eingelagert, die zu einer Verknöcherung führen. Dadurch bleibt seine Elastizität lebenslang erhalten. Elastischer Knorpel kommt unter anderem in der Ohrmuschel, im äußeren Gehörgang, in Epiglotis, Ohrtrompete und den kleineren Bronchien vor.
Faserknorpel · Faserknorpel ist ein vergleichsweise zellarmes, sehr straffes und druckfestes Gewebe, das hinsichtlich seiner Struktur und Funktion ein Übergangsgewebe zwischen Hyalinem Knorpel und faserreichem Bindegewebe darstellt. Er kommt unter anderem in Bandscheiben, Kiefergelenk, Sternoklavikulargelenk, Menisken z. B. im Kniegelenk, Schultergelenk, Hüftgelenk und der Schambeinfuge vor.

Gelenke sorgen für Bewegung
Gelenke sind die beweglichen Verbindungsstellen zwischen zwei oder mehreren knöchernen oder knorpeligen Skelettelementen. In Gelenken treffen Knochen aufeinander, die mit einer schützenden Knorpelschicht (Cartilago articularis) überzogen und durch Sehnen und Muskeln miteinander verbunden sind. Das Gelenk wird von einer mit Gelenkinnenhaut (Synovialmembran, Synovialis) ausgekleideten Gelenkkapsel (Capsula articularis) umschlossen. Damit die Gelenkbewegungen reibungsarm verlaufen können, wird Gelenkschmiere (Synovia) von der Gelenkinnenhaut gebildet. Da die schützende Knorpelschicht keine eigenen Blutgefäße hat, erfolgt die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen nur über die Gelenkinnenhaut.

Knorpel spielt eine Schlüsselrolle bei der Funktion unserer Gelenke
Der Gelenkknorpel ermöglicht den Gelenken eine reibungsfreie Bewegung. Er hat die Funktion eines natürlichen Stoßdämpfers und reduziert Druck-, Stoß- und Zugbelastungen zwischen den Knochen. Mit den Lebensjahren verändert sich die Qualität des Knorpels. Elastizität und Spannkraft lassen nach. Neben Alterungsprozessen entstehen Knopelschädigungen aber auch durch Überbelastung, Fehlstellungen oder Verletzungen. Durch eine andauernde mechanische Fehl- und Überbelastung kann sich der Gelenkknorpel abnutzen und das Gelenk nachhaltig geschädigt werden. Zunächst kommt es dann in der Regel zu einer Abnutzung des Gelenkknorpels, später auch des anliegenden Knochens.

 
 

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